Osterzeit

Donnerstag, 24.04.2014
Die Fastenzeit wird hier kaum gelebt, aber dafür umso stärker die Karwoche 'la semana santa'. Die ganze Woche über Prozessionen in den verschiedenen Communidades und am Freitag dann die große Karfreitagsprozession in Cabrican.
Durch Zufall war ich am Dienstag bei der Prozession in Corrales dabei. Es wird dabei der Leidensweg Christi nachgespielt und die haben dann wirklich 3 ans Kreuz gehängt und dann auf dem Kirchplatz aufgestellt! Sehr beeindruckend..
Ich war eigentlich nur dort weil dort die Auslosung für das Basketballturnier die folgenden 2 Tage war. Ich hab mit Schülerinnen aus dem Basico gespielt, weil ihnen noch eine gefehlt hat. Aber wir sind gleich rausgeflogen weil die anderen alle doppelt so alt und groß waren. Aber das gegnerische Team wollte dass ich mit ihnen weiterspiel, also war ich am anderen Tag auch wieder dabei. War sehr schön das ganze auch wenn ich eig kein Basketball fan bin.
Am Freitagmorgen war dann ganz Cabrican mit 14 Sandteppichen geschmückt, einer schöner und größer als der andere! Und sooooo viele Leute in der Prozession!! Es war auch wieder total schön, aber 3 Stunden lang und deswegen auch dementsprechend heiß.
Am Samstag bin ich dann mit der Familie Xoquic ins cerro, also hoch aufn Berg. Gut 3 Stunden ziemlich steiler Aufstieg  bis wir dann ganz oben waren wo man eine wunderbare Aussicht über ganz Cabrican, Huitan und noch viel weiter hat. Runter haben wirs in knapp 2 Stunden geschafft, aber danach waren wir alle völlig fertig.
Am Abend war dann die Ostermesse knapp 3 Stunden lang, aber an ewig lange Messen hab ich mich ja inzwischen gewöhnt. Am Sonntag war dann packen angesagt, weil ich ja Tags drauf von daheim weggegangen bin. Am Nachmittag sind dann noch Ixquic und Santiago vorbeigekommen um sich zu verabschieden. Ich werd wirklich viele hier vermissen, weil ich so viele großartige Menschen kennengelernt hab und tiefe Freundschaften aufgebaut hab in den 9 Monaten. Deshalb war der Abschied am Montag auch ziemlich emmotional, weil ich mein Leben dort einfach geliebt und genossen hab!!

Mal wieder auf Achse 2

Samstag, 29.03.2014
So gegen Freitagabend sind wir dann bei mir angekommen. Erst mal lecker essen und dann auch ziemlich bald ins Bettchen. Am Samstagvormittag sind wir ein bisschen rumspaziert, auf den täglichen kleinen Markt gegangen (nicht im Vergleich zum Markt am Sonntag!) und den Friedhof besucht. Ich hatte mich nach den Busverbindungen erkundigkt und erfahren, dass um 13 Uhr einer über Sibilia fährt. Der kam aber nicht. Um halb zwei kam dann einer über Sija den wir dann nehmen mussten, da der Bus nach Guate um 4 ging!! Un 3.45 Uhr sind wir aber erst den Berg nach Olitepeque runtergefahren, also min noch 15min bis Xela!! Ich hab dann bei LineaDorada angerufen und 2 Plätze reserviert und gebeten, dass sie doch ein bisschen auf uns warten. Um 4.05 Uhr sind wir dann an der 19Av ausgestiegen und natürlich war kein Taxi da. Wir also zu Fuß losgehetzt und da kam Gott sei Dank doch noch ein Taxi und zum Glück hat der Bus doch die 15min auf uns gewartet. Als ich dann die Tickets gekauft hab und gleich die Weiterfahrt nach Flores auch kaufen wollte, gabs dafür keine Plätze mehr. Aber wir waren erst mal glücklich, dass wir den dach Guate noch erwischt haben. Und ich hab dann bei FDN angerufen und dort eben reserviert, is eig das gleiche, nur dass die ihre Busse so runterkühlen, dass man fast erfriert.
In Santa Elena haben wir dann um halb 6 Uhr morgens ein Taxi nach Flores zum Los Amigos genommen (das schönste Hostel überhaupt!!) Und sind dann jm 8 nach Tikal. Tikal war mal wieder wunderschön atemberaubend! Wir sind auch auf eine der Pyramieden hoch, wo man einen Ausblick über den ganzen Dschungel hat.

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Am nächsten Morgen sind wir dann schon, anders als geplant, nach Rio Dulce gefahren. Eigentlich wollten wir nach Belize, doch auf der Fahrt nach Guate hatte ich festgestellt, dass ich bei dem hektischen in 5 Minuten packen meinen Reisepass vergessen hatte.
Rio Dulce ist, laut, dreckig, heiß. Und dann biegt man in eine Seitenstraße zu einer Bar ein und auf einmal nur noch Weiße! Der Touristenhotspot, weil das der einzige Ort mit freinem Wifi ist. Dort haben wir dann erst mal Mittag gegessen und sind dann mit dem Bötchen zur casa redonda mitten im Urwand am Ufer des Rio Dulce gefahren. Dort haben wir dann 2 Tage gechillt mit Kajaktour den Fluss auf und ab, einfach nur auf dem Steg in den Hängematten gechillt, geschwommen oder mit den Besitzern abgehangen. Dort hab ich Abends auch erst mal nen Skorpion aus dem Zimmer gescheucht und danach noch eine Kakerlake vertrieben und auf dem Weg zum Klo wär ich fast in einen Krebs gestiegen. Außerdem tauchte am Abend in der Küche eine Tarantel mit einer Marihuanablattzeichnung auf dem Rücken auf. This is pure nature!!

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Nach 2 entspannten Tagen sind wir dann noch einen Tag nach Livingston gefahren wo wir gut 2 Stunden zu den 7 altares, den Wasserfällen gewandert sind. Und Abends dann noch ziemlich verrückt in unserem Hostel gefeiert haben.
Dann sind wir aber auch schon wieder weiter nach Puerto Barrios gefahren um von dort mit dem Bus nach Guate zu fahren. Puerto Barrios ist super heiß und dreckig. Man sieht nur Bananenlaster auf den staubigen Straßen fahren, sonst gibt es nix zu sehen. Die Busfahrt nach Guate war absolut faszinierend wegen dem extremen Wechsel der Vegetation. Von tropischem Urwald zu Wüste zu Hochland, und in Guate hats dann geschüttet..

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Nachdem ich dann am Freitag Vormittag Tina zum Flughafen gebracht hab, bin ich dann auch mal wieder heim gefahren, wo ich dann auch so gegen halb acht ankam. Alles in allem viel Rumfahrerei, aber eine wunderschöne (viel zu kurze) Zeit mit meiner Besten!
Und natürlich so Sprüche wie: 'Ich hab das Gefühl mit 20Q kriegt man hier alles' oder 'Das Geld was wir an Übernachtung sparen können wir jetzt für Luxusbusse ausgeben!' oder 'Wie lang fahrn wir noch?'-'So 1 bis 2 Stunden vlt'-(nach 1 Stunde) 'Ok du hast auch keine Ahnung'

Mal wieder auf Achse

Sonntag, 16.03.2014
So vom 25.2. bis leider nur zum 7.3. hatte ich mal wieder Besuch. Dieses mal von meiner besten Freundin Tina!
Nachdem ich sie Mittags vom Flughafen abgeholt hatte sind wir nach Antigua, wo wir auch schon mit Bier erwartet wurden. Ach es hat schon Vorteile mit Leuten befreundet zu sein, die Hotels haben, so braucht man nix zu bezahlen und kriegt auch noch Getränke und Essen for free. Aber am nächsten Nachmittag sind wir auch schon wieder weiter an den Atitlansee, jedoch nicht ohne zuvor ausgiebig die Stadt erkundigt zu haben und eine kleine Shoppingtour gemacht zu haben.


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In Pana haben wir uns dann mit einem Freund getroffen, der uns netterweise bei sich hat pennen lassen. Cool, schon wieder Hotel bezahlen gespart! Er selber musste aber um 6 aufstehn und arbeiten gehn, aber er meinte, schlaft so lang ihr wollt, wir sehn uns dann nachmittags. Wir dann iwann lecker frühstücken gegangen und dann ab an den See und Mittags dann rüber nach San Pedro. Gut, dass noch keine Wellen waren, so is das Bötchen nicht so gehüpft und wir wurden kaum nass. In San Pedro haben wir dann ein bisschen rumgeschaut und sind iwie in einem Secondhand Laden gelandet, wo alles superbillig war. Und wieder konnten wir uns nicht zurückhalten jnd mussten ein klein bisschen kaufen, aber ich mein wo sonst kommt man zu Markensachen für unter 5€?!! Nachmittags sind wir dann wieder rüber nach Pana, auch dieses mal hatten wir Glück mit den Wellen. In Pana sind wir dann mit Sach zum geheimen superschönen Schwimmplatz. Ich hatte ihm nämlich schon lang versprochen, dass wir das nächste mal wenn ich komm schwimmen gehn. War dann gar ned soo kalt und einfach wunderbar in diesem schönen See zu schwimmen! Abends sind wir dann mal wieder ein bisschen auf Bartour gegangen, aber wirklich nur ein bisschen, weil er ja wieder arbeiten musste und wir am nächsten Morgen auch zeitig weiter wollten.


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So geschehen waren wir am Freitag Mittag in Xela und haben uns zum Mittagessen mit Cris getroffen bevor wir weiter nach Cabrican zu mir heim sind. Leider gab es keine Camionata über Sibilia (Asphaltstraße) so dass wir halt 2,5 Std Schotterpiste über San Carlos Sija fahren mussten. Und ich kann gar nix dafür, aber ich schlaf einfach immer so schnell ein in den Camionetas und je mehrs schaukelt umso schneller gehts. Aber wir sind sicher abends bei mir angekommen.

Reggae & Hip Hop auf guatemaltekisch

Montag, 24.02.2014
Gestern war ich auf meinem ersten Konzert hier in Xela yeahhhh!!! Und ich muss sagen es war echt gut! Erfahren hab ich davon von nem Freund aus Panajachel, der auch da war. Ich wollte ned allein hin, also jab ich Cris und seine Freundin gefragt ob sie mit wollen und wie erwartet kamen sie mit. Erst sind wir noch in den parque central, wo eine Gruppe eine Mischung aus Anden- und Mayamusik gespielt het. War ziemlich cool! Dort haben wir dann auch Sach aus Pana getroffen und sind dann zusammen ins Cafe Red, wo die Veranstaltung war.
Q10 Eintritt incl ein Bier fand ich ziemlich gut. Wie sich dann rausstellte war die Veranstaltung der Geburtstag von Xelamaps und die hatten eben einige Bands eingeladen. Als wir kamen, spielte gerade eine Reggae band und danach Hip Hop. Die hießen 13 lunas und sind ziemlich gut! In dem Collektiv war bis vor 2 Jahren Cris dabei, also kannte er alle und so haben wir nach dem Konzert mehr bei denen rumgehangen. Die sind wirklich ziemlich nice und wissen wie man feiert!!

Feldarbeit und so

Samstag, 15.02.2014
So die letzten beiden Samstage war ich immer ziemlich beschäftigt. Erst haben wir das Getreide von unsren 2 Feldern zusammengefahren. Am Montag Nachmittag kam dann die Dreschmaschiene, die aussah als wär sie auch schon bald 100 Jahre alt, aber hat einwandfrei funktioniert. Aber ich glaub, ich war hier noch nie so staubig und dreckig..

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Am Mittwoch kam dann die Maschiene zum Mais pellen. Auch schön staubig, aber viieel effektiver als alles von Hand abzupulen.

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So heute sind wir dann mal wieder Kürbise und getrocknete Maispflanzen für die Tiere holen gefahren. Die Kürbise sind so riesig, die wiegen sicher manche knapp 10kg.

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Und dann noch ein par Bildchen von der traumhaften Umgebung hier.


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Wunderschönstes Naturerlebnis

Sonntag, 02.02.2014
Gestern war ich an einem der schönsten Orte dieses Landes! Morgens ab 6.30 Uhr auf den Bus gewartet, weil die Fahrzeiten nicht ganz sicher waren. Schwester Lucia ist mit dem selben Bus gefahren, weil sie auch nach Xela musste. In Corrales ist dann Kati zugestiegen, die auch mit zu den Fuentes Georginas gefahren ist. Ich hatte während der Fahrt schon mehr oder weniger geklärt, wo wir aussteigen und abgeholt werden. Aber da wir ja in Guatemala sind, ist eh nichts sicher. Als wir in Xela am Terminal angekommen sind und erst mal schön zwischen den Bussen auf Plastikhockern sitzend guatemaltekisch gefrühstückt hatten, hat dann ein Freund meines Freundes angerufen und gesagt, er kommt uns gleich holen, wir sollen an der Straßenecke warten wo die Busse wegfahren. Ein 'gleich' kann hier alles bedeuten, in diesem Fall gut 40 Minuten. Aber während dieser Wartezeit wurden wir von ca jedem Ayudate und Busfahrer gefragt wohin wir wollen und eingeladen doch mit ihnen spazieren zu fahren. Irgendwann haben wir nur noch gelacht, dann aber kam jemand auf uns zu und meint er is der Cousin von Cristobal. Ich habs erst nicht verstanden von wem er redet, aber dann wurde mir klar, dass er von meinem Freund Cris redet. So sind wir dann hinten auf seinen Pickup geklettert, wo eine Gartenbank stand (keine Ahnung ob er die immer rumfährt oder nur für uns).
Dann sind wir nach Olintepeque gefahren, wo Cris und seine Freundin warteten. Dort haben wir dann erst mal dick für Mittagessen eingekauft und sind dann los. Cris, Kati und ich hinten auf der Ladefläche gechillt und der Rest zu dritt vorne drin, so sind wir dann immer weiter in die Berge und auch in die Wolken gefahren. Als wir durch die Einfahrt gefahren sind, drückt Cris mich runter unter seinen Arm und die Decke und meint nur, ich soll still liegen bleiben. So haben wir nur für 5 Eintritt gezahlt und auch nur den Einheimischenpreis, was 1/3 des Touristenpreises ist hihihi.
Dann haben wir erst mal lecker Mittagessen gekocht, typisch mit gegrilltem Fleisch, Guacamol und Gurken/Tomatensalat; und stilecht einfach mit den Fingern gegessen-köstlichst.
Danach gings aber endlich zum baden in die Naturbecken, die in Mitten von Felsen liegen und von heißen schwefligen Vulkanquellen gespeist werden. Soll angeblich ziemlich gesund sein. Es gibt 3 verschieden heiße Becken, wobei das größte und heißeste das schönste ist. Dort gibt es einige Nieschen im Fels und einen Wasserfall mit heißem und kaltem Wasser nebeneinander, einfach traumhaft unbeschreiblich schön! Ich hielt es aber immer nur so 10 Minuten im dampfenden Wasser aus, dann ab unter die eiskalte Dusche und dann wieder rein ins wundervolle Heiß. Leider mussten wir schon wieder viel zu früh fahren, weil Kati den letzten Bus um 5 nach Hause erwischen musste. Auf der Heimfahrt hatten wir es deshalb schon ein bisschen eilig, da war es absolut unpassend, dass und eine Polizeistreife zur Kontrolle rauswinkte. Wir fuhren aber nach nicht mal 5 Minuten weiter und später erzählte Sergio, der gefahren ist, er hat dem Polizisten einfach gleich gesagt, dass er seinen Führerschein nicht dabei hat (er hat gar keinen, so wie die meisten hier) und hat ihm gesagt, wir habens eilig und müssen einen Bus erreichen und hat ihm 20 Quetzales Trinkgeld gegeben- so einfach geht das.
Ein wunderschöner Ausflug mit wunderbaren Freunden zu einem wundervollen Ort! Weitere Paseos sind schon in Planung! :-)

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Erste Schulwoche

Samstag, 11.01.2014
Hier in Guatemala fängt die Schule offiziell am 6.1. an, aber ich glaub, unsere Privatschulen waren die einzigen, die wirklich in dieser Woche angefangen haben. Und wie überall, ist die erste Schulwoche im neuen Schuljahr immer ein bisschen chaotisch und verrückt. Ich war die ganze Woche in der Primaria mit dem Verkauf der Utensilien und Einschreibungen beschäftigt. Wir haben eine Hilfe aus Deutschland erhalten, organisiert über eine sehr engagierte Freundin. Dank dieser Hilfe konnten wir den ärmsten unserer Familien die Utensilien bezahlen, so dass alle Schüler Hefte, Bücher, Stifte etc haben können.
Ein riesiges Dankeschön noch einmal dafür, auch im Namen der Kinder (einige fingen an zu weinen, als wir ihnen sagten, dass wir ihnen die Utensilien bezahlen)!!
Am Montag Nachmittag war ich dann im Bsico in Huitan, wo ich mich in der Generalversammlung vorstellen musste. (Ich hasse es, vor so vielen Leuten ins Mikrofon zu reden, ich bin mal wieder fast gestorben!) Danach hat sich dann noch jeder Lehrer in jeder Klasse vorgestellt, das war dann gar nicht mehr schlimm.. Den Rest der Woche hatte ich dort dann schon normal Unterricht; Ah wie ich es vermisst habe!! Nächste Woche gehts dann auch an der Primaria los mit Englischunterricht, ich freu mich schon total auf meine süßen Kleinen!

Family trip

Sonntag, 05.01.2014

Über Weihnachten sind meine Eltern und mein kleiner Bruder mich besuchen gekommen. Pünktlich an Heilig Abend sind sie hier her nach Cabrican gekommen. Dort haben wir dann einige entspannte Tage verbracht um dann eine kleine Rundreise zu starten.
Zuerst sind wir einen Tag an den schönsten See der Welt, den Atitlan See gefahren. Und dort waren dann noch mehr Touristen als 2 Wochen vorher, dem entspreechend natürlich auch alle Preise höher. Dort haben wir eine kleine Seerundfahrt gemacht, da wir keine Überfahrt mit einem von den kleinen Booten machen wollten, weil die Wellen schon ziemlich arg waren.


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Am nächsten Tag sind wir dann bis Antigua, wo noch mehr Touristen waren, ja eigentlich nur noch weiße Gesichter. Die Stadt gefällt mir nicht sehr, weil eine seltsame Stimmung herrscht. Das liegt vielleicht daran, dass sie ganz anders als der Rest Guatemalas ist. Architektonisch ist sie aber einzigartig und wunderschön mit all den kolonialen Gebäuden, die vielfältig genutzt werden. Von denen haben wir natürlich auch einige angeschaut, auch unser Hotel war ein schönes koloniales Gebäude.


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Am 30. sind wir auch schon wieder weiter per Nachtbus nach Flores. Dort fast direkt nach Tikal am Morgen, da es dann noch nicht so heiß und schwül ist. Leider hat es Anfangs geregnet, aber es ist ja trotzdem warm und um Dschungel ist es eh immer feucht. Die riesige Ruinenanlage ist absolut beeindruckend und man benötigt schon etwas Zeit um wenigstens einiges zu sehen.


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Die Silvesternacht haben wir dann verschlafen,  da am nächsten Tag um 5 unser Bus nach Belize ging. Eigentlich wollten wir ja nach Rio Dulce, da es aber nur Busse nach Belize gab, haben wir uns eben dafür entschieden. So waren wir dann um ca 13 Uhr auf der Karibikinsel Caye Caulker. Ach wie ich sie vermisst habe.. Die ganze Stimmung, die Leute, die Sonne, das Meer; einfach perfekt! Dort blieben wir dann 2 Tage, gingen schnorcheln im Riff und ich natürlich jeden Abend mit alten und neuen Freunden feiern. Und ich freu mich jetzt schon wieder unheimlich darauf, zurück zu kommen! :)


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Am 3. mussten wir dann leider schon wieder die Rückreise antreten, da am 5. früh morgens meine Familie wieder zurück nach Deutschland fliegen musste. So trennten wir uns wieder am 4. am Morgen und ich bin dann direkt nach Hause weiter gefahren, während sich meine Familie noch einen schönen Tag in Guate machte. Alles in allem eine wunderschöne Rundreise, auch wenn die Zeit wie immer viel zu kurz war!

Meine erste Posada!

Montag, 23.12.2013
Gestern war meine erste Posada. Posada bedeutet Gasthaus und ist die Suche von Maria und Josef nach einer Unterkunft. Man trägt dabei eine geschmückte  Krippe von dem Haus wo am Vortag die Posada war weiter zu einem anderen Haus. Begleitet von Laternen und einem Rhytmus, der auf Schildkrötenpanzern getrommelt wird. Wir sind um 17 Uhr hier weg gegangen, weil das ziel ca 45 min Fußweg entfernt war. Dort angekommen geht ein Teil ins Haus und die anderen warten mit der Krippe vor der Tür und klopfen und bitten mit einem Frage-Antwort-Gesang um Unterkunft. Zum Schluss darf man eintreten und dort wird dann gemeinsam gebetet und gesungen. Zum Schluss gints dann noch Cafe und Tamalito für alle.

Mal kurz an See

Sonntag, 22.12.2013

So is ja jetz auch schon wieder n Weilchen her, dass ich was geschrieben hab...
Montag und Dienstag war ich aber mal wieder unterwegs und zwar mit Kathi (hab mit ihr zusammen Englisch im Basico unterrichtet) und einem anderen Freund von ihr. Montagmorgen um 6 unter Eiseskälte und Nieselregen hier weggefahren und in Xela dann erst mal schön traditionell gefrühstückt. Wir dachten eigentlich, dass es direkte Busse nach Panajachel gibt, aber um 9 Uhr morgens anscheinend nicht. So sind wir halt dann nach Solola und dann runter an den Atitlan See. Dort wars dann auch zum Glück nur ein bisschen bewölktund angenehm warm. Dann erst mal ne Unterkunft gesucht, wobei wir das Glück hatten, dass Cris sich ein bisschen auskennt am See und wir so eine versteckte wunderschöne Unterkunft für 40Q die Nacht fanden (ich bin schon wieder schwer enttäucht von meinem Reiseführer wo nur teure Hostels und Fehlinfos drinstehn..). Am Nachmittag sind wir dann noch rüber nach San Pedro gefahren, wo wir eig die ganze Zeit einen Gürtel gesucht haben, wodurch 'das Wort des Tages' cintuu und auch fotoo wurde. Die Rückfahrt war dann ziemlich wild und nass, da ab Nachmittag der Wind ziemlichen Wellengang verursacht. Abends sind wir dann nochmal zum See, der einfach so traumhaft schön ist, auch wenn ich wegen den Wolken nie die zwei Vulkanspitzen gesehen hab. Am anderen Morgen kamen Kathi und ich auf die Idee, Klamotten zu tauschen zum Frühsück. So lief ich, die Weiße mit Dreads, in der Tracht von Solola auf der Straße rum.. Oh Gott da bin ich ja noch mehr aufgefallen und angestarrt worden als eh schon immer, und dieses mal auch von den Touristen und nicht nur von den Guatemalteken! Aber ich muss sagen, Tracht ist erstens total bequem und sieht zweitens auch wunderschön aus! Nach dem Frühsück haben wir aber dann wieder getauscht. Wir haben dann noch ein bischen eingekauft, wobei ich mich bei den ganzen tollen Sachen echt zurücknehmen musste. Zum Abschluss dann noch gaaaaaanz viele Fotos am See gemacht. Als wir dannzurück gefahren sind, war dann wieder Scheißwetter ab Los Encuentros. Da ist man dann nochmal froher sich kurz von der Kälte geflüchtet zu haben. Außerdem ist reisen mit (indigenen) Freunden 1000 mal lustiger als allein und man kriegt überall bessere Preise, weil man nur, nachdem der Verkäufer den Preis gesagt hat, fragen muss 'und der Preis für Guatemalteken?'. Dann gibts alles billiger und man wird nicht überall wie Tourist behandelt sondern eher als Freund. Ich glaub ich fahr mal wieder mit denen weg..

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